Der Magen des Hundes ist von Natur aus auf eine sehr saure Umgebung ausgelget. Magensäure ist der Schlüssel dafür, dass die Nahrung richtig aufgeschlossen wird
Das Problem entsteht, wenn dieser Säurehaushalt aus dem Gleichgewicht gerät — zum Beispiel wenn der Magen zu lange leer bleibt, der Magen plötzlich zu viel auf einmal verarbeiten muss, oder das Futter den Magen schlicht überfordert. Dann produziert der Körper zu viel Säure, die Magenschleimhaut wird gereizt.
Medizinisch nennt man das Übersäuerung oder je nach Ausprägung Gastritis (Magenschleimhautentzündung). Beides ist häufiger als du denkst, besonders bei empfindlichen Hunden.
Anzeichen beim Hund:
- Lippenlecken und übermässiges Schlucken
- Häufiger Schluckauf oder Austossen
- Nüchternerbrechen (gelblich weissartiger Schleim, besonders morgens).
- Weicher oder unregelmässiger Stuhl (Magenschleimhaut Reizung wirkt sich auf die gesamte Verdauung aus
- Empfindlicher, Aufgeblähter Bauch
- Grasfressen
- Zögerliches Fressen
- Müdigkeit, Juckreiz
- Analdrüsenprobleme, Magen-Darm-Trakt im Blick behalten. Häufig durch weichen Kot verursacht.
Ursachen:
Futter, Stress, Medikamente
Therapie
- Futterberatung
- Basenpulver
- Ulmenrinde
- Karottensuppe
- Darmaufbau!
- Stress! Führe ein Tagebuch
- Feste Tagesroutine
- Fütterungszeiten anpassen
